Open du Lac
Mit dem Open du Lac ist der Schweizerische Turnierkalender um ein interessantes Turnier reicher geworden.
Der Organisator, Mathieu Berges, hat mit diesem Turnier genau die Bedürfnisse der Spieler/innen getroffen. Bei einem Startgeld von nur CHF 100. — für 8 Spiele, wird genau dieser Betrag (CHF 100. — ) bei Erreichen des ¼ Finales wieder ausbezahlt. Bravo!
Wie bereits am International Vidy, bei welchem die Ölung der Bahnen äusserst anspruchsvoll war, konnten sich die Teilnehmer/innen des Open du Lac auch wieder auf schwere Bahnkonditionen gefasst machen. So konnte man sehen, wie zum Beispiel Cedric Regenass im ½ Finale auf drei Spiele knapp über 500 spielte und um 1 Pin den Einzug in das Petersen Finale verpasste. Aber auch Vasco Mendes, er spielte in der Qualifikation über 208 Schnitt, erwischte einen schwarzen Sonntag. Er spielte in den 7 Petersen Finalpartien nur 163 Schnitt, was bei ihm eher selten der Fall ist.
Von unserem Team gingen Dani, Jeannette und Chris an den Start, welche auch die einzigen Spieler aus der Sektion Basel waren, leider.
Bei Dani sah es lange sehr gut aus um sich für die nächste Runde zu qualifizieren, aber das 8te und letzte Spiel (ein 117er) hat dieses Ziel jäh zerstört, zu viele Splits. Er beendete das Turnier auf dem 54ten Platz.
Jeannette startete recht gut in das Turnier, aber auch bei ihr ging es im letzten Spiel nicht mehr wie gewünscht, nach dem sie das 7te Spiel mit 2 Splits beendete, begann das 8te Spiel mit weiteren 4 Splits. Sie erreichte den 81ten Platz von 103 Teilnehmern.
Chris begann das Turnier eher schlecht, mit einer äusserst bescheidenen Serie von 725, dank Handicap. In der 2ten Serie spielte er aber eine 863er Serie, das ergab ein Gesamttotal von 1588, was zum dritten Platz nach der Qualifikation reichte. Super!
Am Sonntag stimmte einiges nicht mehr so recht bei Chris, eine Serie von 657 auf 4 Spiele bedeutete Platz 25 und das Aus am Turnier.
Gewonnen wurde das Turnier von Ferri Salome, welche sich als letzte für den Petersen Finale qualifizierte und dies nur weil Regenass Cedric im 10 Frame des dritten und letzten Spiels im ½ Finale, einen Split angeworfen hat und anstelle einen Pin, keinen Pin (nach einem Strike) „nahm“.
Sehr erfreulich ist jedoch, dass sich die „einfachen“ Bahnverhältnisse nach und nach verabschieden. Letzte Woche in Genf und jetzt in Lausanne mussten sich die Spieler/innen auf anspruchsvolle Bahnverhältnisse einstellen. Dies führte dazu, dass alle Spieler/innen mit Problemen, die Ideallinie zuspielen zukämpfen hatten. Dadurch zeigten sich die Resultate sehr ausgeglichen wo jeder Pin zählte und es zu jedem Zeitpunkt des Turniers eine ganz enge Angelegenheit blieb.