Tournoi Dauphins

08.11.2011 10:41

 

Das Tournoi Dauphins wurde im Bowling Center Meyrin durchgeführt. Wenn man diese ehrbare und ältere Bowlinghalle betritt, entsteht der Eindruck, dass man in der Zeit einen Sprung um 20 Jahre retour macht. Was absolut nicht als negativ zu bewerten ist, da kommt doch ein kleiner Hauch von Romantik auf, ja es gab einmal eine Zeit da bestand die Bowling Schweiz aus 5 grösseren Bowlinghallen (Genf, Meyrin & Thônex, Lausanne, Petit Chêne, Zürich, Seebach und Basel, Güterstrasse) und nicht so viele wie es jetzt gibt. Interessanterweise waren damals mehr Spieler im Nationalen Verband Mitglied. Wie auch die Turnierkultur besser gepflegt wurde, aus Basel zum Beispiel, waren regelmässig zwischen 10 und 20 Spieler/innen an den Turnieren, egal wo diese abgehalten wurden.

So genug „Romantik“, aber das Betreten der Halle in Meyrin liess diese Erinnerungen von einst von selber aufsteigen, zum Turnierbericht.

 

Das Teilnehmerfeld am Tournoi Dauphins war mit 80 Spielern in einem normalen Rahmen, leider waren aus der Deutschschweiz sehr wenige Spieler/innen am Start.

Der „Ruf“ der nicht einfachen Bahnverhältnisse eilte dem Anschein nach voraus. Sonst ist es unerklärbar, dass diverse Spieler/innen, welche praktisch jedes Wochenende an Turnieren anzutreffen sind, in Meyrin nicht zugegen waren.

Nein in Meyrin trifft man keine High Score Bahnen an, welche kleinere und grössere Fehler verzeihen.

Der liebe Jahresschnitt könnte ja, auf den anspruchsvollen Bahnverhältnisse leiden. Nach dem Motto lieber mit 210 Schnitt ausscheiden wie mit 180 Schnitt in einen Final einziehen. Egal.

Der Herausforderung von Meyrin stellten sich vom BC Spirit, Jeannette und Chris. Erfreulich war, dass aus Basel Sascha Beck von den Pin Burners an den Start ging. Weniger erfreulich, dass wir drei die einzigen Basler Spieler waren.

Jeannette und Sascha konnten sich auf den ungewohnten Bahnverhältnisse nicht so recht anfreunden, leider gelang beiden der Einzug in die Zwischenrunde nicht.

Chris konnte sich als 12ter für die Zwischenrunde qualifizieren.

In der Zwischenrunde durften die besten 20 Spieler/innen nochmals 4 Spiele absolvieren, dieses Resultat wurde mit dem halbierten Total der Qualifikation addiert. Für die nun 8 besten Spieler/innen hiess es weitere 7 Spiele im Petersen Final. Chris qualifizierte sich als 6ter für diese Finalrunde. Ohne Bahnpflege wurden nun 7 Spiele gespielt. Obwohl es für Chris nicht optimal gelaufen ist, beendete er das Turnier auf dem tollen 5ten Platz!

Gewonnen hat das Turnier Mendes Vasco aus Lausanne, welcher im Finale eine starke Serie (1523, 217.57 Schnitt) realisierte.